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12. März 2012, 18.30
Vaduz - Haus St. Florin

 

 

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Schwangerschaft & Psyche
4-Länder-Fachtagung
7./8. September 2012
Festspielhaus Bregenz

 

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Doppler-Ultraschall

Wozu?
Wenn Zweifel an der ungestörten Entwicklung des Ungeborenen bestehen (dies kann z.B. bei mütterlichem Bluthochdruck sein), können durch diese Untersuchung genaue Informationen über das Gedeihen des ungeborenen Kindes gewonnen werden.

Durch die Messung des mütterlichen Blutzuflusses zur Plazenta (Mutterkuchen) kann das Risiko der späteren Entwicklung einer Präeklampsie bzw. eines HELLP-Syndroms (früher fälschlicherweise Schwangerschaftsvergiftung genannt) beurteilt werden.

Wie?
Es erfolgt eine Spezialuntersuchung des ungeborenen Kindes mittels Ultraschall über die Bauchdecke. Bei dieser Untersuchung kann die Durchblutung der Nabelschnur und wichtiger Blutgefässe des Kindes und der Frau gemessen und auf dem Ultraschallbild in Farbe dargestellt werden.

Wann?
Diese Untersuchung wird im Normalfall erst ab der 13. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Ergebnisse liegen sofort vor.

Vor- und Nachteile
Ein unauffälliger Befund bedeutet, dass das Kind gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird und ist daher beruhigend. Wenn die Entwicklung des Ungeborenen nicht optimal verläuft, ist der Befund eine wichtige Grundlage für die Entscheidung, ob und wann das Kind vorzeitig geboren werden soll.

Schwangerschaftserleben
Die meisten Untersuchungen sind unauffällig und tragen zur Beruhigung bei. Bei Risikoschwangeren kann die engmaschige Überwachung des ungeborenen Kindes mittels Doppler-Ultraschall der schwangeren Frau Sicherheit vermitteln.

Wenn Auffälligkeiten entdeckt werden, kann dies eine erhebliche psychische Belastung für den Rest der Schwangerschaft bedeuten.