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12. März 2012, 18.30
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Schwangerschaft & Psyche
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Punktion der Nabelschnur

Wozu?
Zeigen sich im Ultraschall Hinweise auf bestimmte Erkrankungen des ungeborenen Kindes, können diese Erkrankungen mit einer Nabelschnurpunktion bestätigt oder ausgeschlossen werden (z.B. Blutarmut, Infektionen oder Blutgruppenunverträglichkeit zwischen Mutter und Kind). Mit dieser Untersuchung können zudem die kindlichen Erbanlagen festgestellt werden. Auf diesem Weg können dem Kind auch direkt Medikamente oder z.B. bei Blutarmut Bluttransfusionen verabreicht werden.

Wie?
Mit einer dünnen Nadel wird durch die Bauchdecke der Mutter unter Ultraschallkontrolle kindliches Blut aus der Nabelschnur entnommen.

Wann?
Diese Untersuchung ist ab der 20. Schwangerschaftswoche möglich.

Wo?
Der Eingriff wird durch Ärztinnen/Ärzte spezialisierter Einrichtungen durchgeführt, da für die Anwendung ein grosses Mass an Erfahrung notwendig ist

Vor- und Nachteile, Risiken
In vielen Fällen kann die Verabreichung von Medikamenten oder die Übertragung von Blut die Entwicklungs- und Lebenschancen des Kindes entscheidend verbessern.
Die Untersuchung hat ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 1-2%.

Schwangerschaftserleben
Die Untersuchung wird oft als unangenehm und eingreifend erlebt. Viele Frauen haben Angst, dass das Kind beim Eingriff verletzt wird. Wartezeiten können als belastend und als „Schwangerschaft auf Probe“ erlebt werden.

Auf der anderen Seite kann es für Eltern, die grosse Ängste vor einer bestimmten Erkrankung des Kindes haben, sehr beruhigend sein, zu wissen, dass diese Erkrankung nicht vorliegt. Die Schwangerschaft wird dann in der Regel entspannter und weniger angstbesetzt erlebt.