Wochenbettdepression
Ein Grossteil aller Mütter kennt das Stimmungstief, das ein paar Tage nach der Geburt einsetzt. Bedingt durch die hormonellen Veränderungen im Körper und die Erschöpfung der Geburt können unter anderem Symptome wie Traurigkeit, Gereiztheit, Besorgnis oder Weinerlichkeit auftreten. Eine unsichere soziale und finanzielle Lebenssituation sowie der Anspruch an sich selbst, alles perfekt zu machen, können zur Entstehung solcher seelischer Probleme beitragen.
Eine leichte Wochenbettdepression dauert ungefähr eine Woche an und kann durch Gespräche mit wohlwollenden Personen gelindert werden. Auch Ausweinen, gesunde Ernährung und leichte körperliche Betätigung können sich positiv auf die Stimmungslage auswirken. Wichtig ist, dass Sie wissen, dass ein Grossteil aller Mütter diese Gefühle nach der Geburt ebenfalls durchlebt und ausschließlich glückliche Wöchnerinnen eine Ausnahme darstellen.
Sollte die Wochenbettdepression über längere Zeit hinweg andauern, so empfehlen wir Ihnen, sich Ihrer Hebamme, Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin anzuvertrauen. Einerseits deshalb, weil die Behandlung sehr erfolgversprechend ist und andererseits, weil es zu beachten gilt, dass unbehandelte depressive Verstimmungen dauerhafte seelische Erkrankungen nach sich ziehen können.




